Toller Lesestoff

Hier stelle ich eine Auswahl guter Bücher vor.

Bastian Sick
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache
„Die“ oder „das“ nutella? Was ist der Unterscheid zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“? Kurz gefasst: dieses Buch regt dazu an, sich mit der Muttersprache zu befassen. Und dies mit viel Humor und ohne erhobenen Zeigefinger.
Siegfried Pater
Zum Beispiel McDonald’s
Dieses Buch bündelt die zahlreichen Kritikpunkte an McDonald’s – z.B. die globalisierte Herkunft der Produkte, die Umweltschäden, Unterdrückung von Angestellten, …
Robert L. Wolke
Was Einstein seinem Friseur erzählte
Naturwissenschaft im Alltag
Hier erfährt man interessante, wenn auch nicht unbedingt überlebenswichtige Tatsachen der Alltags-Physik. Nach der Lektüre weiß man, ob man bei 100% Luftfeuchtigkeit ertrinkt und wie der überschall-Knall ensteht.
Dirk Kurbjuweit
Unser effizientes Leben
Die Diktatur der Ökonomie und ihre Folgen
Dieses Buch sollte eigentlich „Die McKinsey-Gesellschaft“ heißen, doch die Firma beanspruchte Titelschutz.
Aber genau darum geht es: McKinsey ist das Sinnbild der totalen Ökonomisierung unserer Gesellschaft. Das Buch versucht, uns diese vor Augen zu führen und warnt vor den Folgen.

Zeitschriften

Neben Büchern lese ich noch zahlreiche Zeitschriften, die ich hier gerne empfehlen möchte.

Greenpeace Magazin
Das Greenpeace Magazin beleuchtet sehr kritisch zahlreiche Themen aus Politik, Wirtschaft und Umwelt, wobei oftmals auch Themen aufgegriffen werden, die von anderen Medien nicht in solchem Maße berücksichtigt werden.
Bei bestimmten Themen beziehen die Autoren manchmal sehr klar Position, was hier aber zumindest offensichtlich ist (im Gegensatz zu manch anderen Medien).
Wenn es zu extrem wird, werden aber auch sehr kritische Leserbriefe abgedruckt.
Das Greenpeace Magazin finanziert sich nur durch den Verkauf und beinhaltet keine Werbung um unabghängig zu bleiben. Auf der hinteren Umschlagseite befindet sich immer „Keine Anzeige“, die das Layout und den Inhalt von bestimmten Anzeigen parodiert und somit Adbusting ist. Das Layout und die Fotos sind sehr gelungen und auch die kritische Berichterstattung hat schon Preise gewonnen.
fluter
fluter ist das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung. Dort geht es um Themen, die zwar politisch sind, doch die Parteienpolitik bliebt außen vor.
Sowohl äußerst interessante Artikel, die oft auch stilistisch klasse sind, als auch ein durchweg gelungenes Layout mit tollen Bilder kennzeichnen fluter, den man hier kostenlos(!) abonnieren kann.
Aber auch das Online-Portal bietet viel Interessantes.
c’t – Magazin für Computertechnik
Die Computerzeitschrift c’t berichtet über die drei großen Betriebssysteme und dazu passende Hard- und Software auf. Hier lernt man immer wieder neue Techniken und Methoden kennen und bleibt auf dem Laufenden.
Zum Technischen Teil gesellen sich aber auch immer gesellschaftliche und politische Artikel, die sich mit der Bedeutung von bestimmten Techniken in Politik und Gesellschaft. Beispiele hierfür sind die Gesundheitskarte, Software-Patente oder elektronische Wahlsysteme.